Yoga
Kurse

Montag

Sanftes Ü 60 Yoga

 

9:45 – 11:00 Uhr

in Nassenheide

Happines Yoga

 

17:30 – 18:30 Uhr

Berlin

Wilmersdorf

Mittwoch

Privatstunden

 

nach Absprache

individuell &

persönlich

in Berlin

und Umgebung

Soft & Slow Yoga

14-tägig

18:45 – 20:00 Uhr

in Nassenheide

Freitag

Faszien Yoga

 

16:15 – 18:00 Uhr

Berlin

Wilmersdorf

Persönliches Einzeltraining


Teilnahme an einer Gruppenstunde Drop In

Kursbeitrag

10er Karte

Was ist Hatha-Yoga?

Der im Westen beliebteste Yoga-Stil besteht aus drei Säulen:

  • Körper,
  • Atem und
  • Meditation.

Die Kombination aus Asanas (Bewegung) und Pranayama (Atem) soll Flexibilität und Geduld fördern sowie allgemein zu einem verstärkten Bewusstsein über den eigenen Körper verhelfen.

Viele Leute sehen Yoga lediglich als Möglichkeit, die Muskeln zu stärken und etwas abzunehmen – tatsächlich geht es aber um weit mehr als nur den physischen Aspekt.

Hatha-Yoga eignet sich gut für Anfänger, da es Übungen für jeden Fitness- oder Altersgrad gibt. Natürlich sollten sich Anfänger nicht sofort an schwierigeren Übungen wie etwa der Krähe versuchen, grundsätzlich aber kann jeder mit Hatha-Yoga beginnen.

Was ist Yin Yoga?

Hatha Yoga bezieht sich auf die Kräfte von Sonne (ha) und Mond (tha). In der taoistischen Tradition, wo die Wurzeln von Yin Yoga liegen, spricht man von Yin und Yang. Auch in unserem Körper wirken diese Kräfte. Yin-Yoga soll helfen, diese Aspekte in eine gesunde Balance zu bringen.

Der Yin-betonte Teil der Yogapraxis ist daher langsam, achtsam und ruhig, während der Yang-orientierte Yoga in erster Linie dynamisch, aktiv und kräftigend ist. Die Urform unseres modernen Yoga ist jedoch in den sanften Dehnungen und dem langen Verweilen in den Asanas, der bewussten Selbstwahrnehmung und dem freien Fluss des Atems zu finden.

So übt man Yin Yoga

Die Yin-Positionen werden 3 bis 5 Minuten lang gehalten. In dieser Zeit heißt es „nichts tun“, sich ganz in der Haltung hingeben und loslassen. Dieser sanfte Weg hat eine große Wirkung auf deinen Körper:

  • Yin-Yoga wirkt wie eine Akupunktursitzung – nur ohne Nadeln. Durch das lange Halten der Yin-Yoga-Haltungen werden verschiedene Meridiane angesprochen und mögliche Blockaden gelöst. Das Meridiansystem scheint mit der tiefsten Schicht des Bindegewebes verbunden zu sei, sodass der Fluss der Lebensenergie positiv beeinflusst wird.
  • Im Gegensatz zu einer Yang orientierten Yoga-Praxis, wo wir vor allem unsere Muskeln spielen lassen, werden beim Yin-Yoga tiefer liegende Körperschichten wie Faszien, Bänder, Sehnen und Gelenke angesprochen.
  • Yin Yoga hilft alte Denkmuster loszulassen und ein gesundes Vertrauen ins Leben zu entwickeln. Beim Yin Yoga wird die Stille in dir lebendig und Gegensätze ausgeglichen.

Vielleicht ist Yin-Yoga sogar die Mutter des Hatha-Yoga? Schon in der Hatha-Yoga-Pradipika (HYP) – einer der bekanntesten klassischen Yoga Schriften – werden einige Yin-Haltungen beschrieben, um den Körper auf die Meditation vorzubereiten. Doch schon in den alten Schriften weiß man um die perfekte Balance von Yin und Yang, und so widmet sich die zweite Hälfte der HYP kraftvolleren Yang-Haltungen wie dem Unterarmstand.

 

Was ist Faszien-Yoga?

Faszien Yoga zielt auf die Faszien, also das Bindegewebe. Dadurch soll Folgendes erreicht werden:

  • Die Faszien werden durch Faszien Yoga gedehnt, durch die Dehnung anschließend besser mit Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt.
  • Der Austausch von verbrauchter mit frischer Gewebsflüssigkeit in den Faszien unterstützt die Funktion der Faszien und trägt zu ihrer Regeneration bei.
  • Nicht bewegte und gedehnte Faszien neigen zu Verklebungen und zu Verdickungen. Faszien Yoga löst diese Verklebungen, regeneriert die Faszien, macht das Bindegewebe wieder flexibel, beweglich und schlank.
  • Eine Theorie besagt, dass Rückenbeschwerden oft mit Faszienbeschwerden zu tun haben. Daher verhilft Faszienyoga zur Behebung von Rückenbeschwerden. Insbesondere die früher in der alten Rückenschule skeptisch betrachteten Vorwärtsbeugen und Drehübungen scheinen sehr wohltuend für die Faszien im Rücken zu sein und sehr gut gegen Rückenbeschwerden zu wirken.
  • Eine andere Theorie besagt, dass nicht regelmäßig gedehnte Faszien verkleben und verdicken. Diese können dann am Muskelgewebe reiben und die Schmerzrezeptoren der Muskeln reizen.
  • Im Bindegewebe, in den Fazien, sind viele sensorische Rezeptoren, Nozirezeptoren, also Schmerzrezeptoren. Eventuell sind bei vielen chronischen Schmerzen die Faszien der Schmerzgenerator. Oft haben Rückenschmerzpatienten z.B. verdickte Faszien im Lendenwirbelbereich und sind dort auch schmerzempfindlicher. So könnte Faszien Yoga hilfreich gegen viele Arten von chronischen Schmerzen sein, die in oder um die Skelettmuskulatur gespürt werden

Yoga der Energie

Ruhe, Klarheit, Einheit

 

„Yoga der Energie“ basiert auf altindischem Yogawissen (Hatha-Yoga Pradipika, Yoga Sutra von Patanjali) und orientiert sich weitgehend an der Tradition von T. Krishnamacharya. Begründer dieses Stils sind die Franzosen Lucien Ferrer (1901-1964) und dessen Nachfolger Roger Clerc. Heute wird er durch B0ris Tatzky in Deutschland und Frankreich gelehrt. Er wird unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Anatomie des westlichen Menschen unterrichtet.
Es wird großen Wert auf einen sehr präzisen Aufbau der einzelnen Übungen und das Wahrnehmen des Körpers, des Atems sowie der inneren Empfindungen gelegt. An die Übenden angepasste Bewegungsfolgen, Haltungen (Asana) und Atemtechniken führen in ein waches Bewußtsein und schließlich in die Meditation. Das Fließen der Lebensenergie wird mit dem Fortschreiten der Übungspraxis auf immer feineren Ebenen spürbar. Physische, emotionale und mentale Spannungen können ausgeglichen werden. Ziel ist neben dem Aufbau von Kraft und Flexibilität ein Zustand großer innerer Ruhe, Klarheit und Einheit.
„Yoga der Energie“ fördert die innere Wahrnehmung in Form von mehr Achtsamkeit für unsere Empfindungen durch Körperübungen (asana), Atemtechniken (pranayama), mentale Energielenkungen und Meditation. Regelmäßiges Üben intensiviert die Sensibilität und bringt Körper, Geist und Seele mehr und mehr zu innerer Ausgeglichenheit und Ruhe – einem Ziel, das in unserer schnelllebigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gerade auch in der Phase der Pubertät oder in der Menopause entwickelt sich eine gelassene Lebensweise, wodurch wir mit mehr Kraft, Mut und Selbstvertrauen die Herausforderungen des Alltags lernen anzunehmen.

In meiner Weiterbildung „Yoga der Energie“ lehrten mich Boris Tatzky und Agathe Bretschneider die Besonderheiten dieser Yogarichtung.

Beschreibung folgt…

Welche Vorteile hat Yoga für Männer?

Yoga ist eine Sportart, die sowohl mental als auch körperlich stählt. Oft ist sie dem Vorurteil ausgesetzt, nichts für Kerle zu sein. Allerdings senkt Yoga den Stresspegel und ist eine Möglichkeit, innere Balance herzustellen.
Dadurch verbessert sich deine Leistungsfähigkeit und du kannst damit auch Muskelaufbau betreiben. Unterschätzen solltest du diese Sportart nicht. Je nach Schwierigkeitsgrad und Intensität kann man dabei ganz schön ins Schwitzen geraten. Die einzelnen Posen in Yoga nennt man Asanas. Voraussetzungen für Yoga gibt es keine, auch unbewegliche Männer können damit starten.
Spielst du gerne Fußball oder übst einen anderen beinbetonten Sport aus? Dann freust du dich bestimmt über den Dehnungseffekt der Yoga-Asanas für deine Beinmuskulatur!
Aber auch für die Wirbelsäule ist Yoga empfehlenswert. Du verbesserst deine Haltung und linderst damit auch Rückenprobleme. Zudem wirst du auch positive Veränderungen an deinem Selbstbewusstsein bemerken.